ΓΝΩΘΙ ΣΑΥΤΟΝ
Erkenne dich selbst
Jedes Mandat beginnen wir mit einer ehrlichen Einschätzung der Grenzen des Falls und unserer eigenen Fachkenntnis. Ein realistisches Bild ist für Mandanten mehr wert, als nur zu hören, was sie hören möchten.
Die Kanzlei

Delfi Hukuk ve Danışmanlık wurde 2017 in İzmir von Rechtsanwalt Serhat Ertok und Rechtsanwalt Dr. Burak Keçecioğlu gegründet. Die Kanzlei berät und vertritt türkische und ausländische Privatpersonen und Unternehmen im Privatrecht, im öffentlichen Recht und im Strafrecht. Sie ist in den Anwaltslisten der Botschaften der Vereinigten Staaten von Amerika und des Königreichs Schweden in der Türkei aufgeführt und betreut internationale Mandanten auf Türkisch und Englisch.
Unser Name geht auf Delphi zurück, wo die Menschen der Antike vor schwierigen Entscheidungen Rat suchten. Die Sinnsprüche am Eingang seines Apollontempels prägen bis heute unser Verständnis des Berufs: eine ehrliche Einschätzung, ein maßvoller Weg und ein klarer Blick auf die Folgen jeder Verpflichtung.
Nach Pausanias standen am Eingang des Tempels Sinnsprüche, die den Sieben Weisen zugeschrieben werden. Drei von ihnen bilden die Grundlage unserer Arbeit.
ΓΝΩΘΙ ΣΑΥΤΟΝ
Jedes Mandat beginnen wir mit einer ehrlichen Einschätzung der Grenzen des Falls und unserer eigenen Fachkenntnis. Ein realistisches Bild ist für Mandanten mehr wert, als nur zu hören, was sie hören möchten.
ΜΗΔΕΝ ΑΓΑΝ
Wir legen Wert auf Maß. Nicht jeder Streit muss vor Gericht ausgetragen werden; Verhandlung und Mediation führen oft schneller und kostengünstiger zum Ergebnis.
ΕΓΓΥΑ ΠΑΡΑ Δ’ ΑΤΗ
Dieser Spruch erinnert daran, dass die Folgen jeder Verpflichtung im Voraus abzuwägen sind. Deshalb legen wir so großen Wert darauf, Verträge vor der Unterzeichnung zu prüfen und Risiken von Anfang an sichtbar zu machen.
Wer nach Delphi kam, suchte ein Wort, das ihm in der Ungewissheit den Weg wies. Unsere Mandanten kommen nicht wegen einer Weissagung zu uns, sondern um ihre Rechtslage klar zu sehen. Unsere Aufgabe ist es, diese ehrlich, mit Maß und unter Wahrung der Vertraulichkeit darzulegen und die Folgen ihrer Entscheidungen im Voraus sichtbar zu machen.
Delphi war eines der meistverehrten Heiligtümer der antiken Welt. Mehr als tausend Jahre lang suchten Städte, Gesetzgeber und einfache Menschen hier Rat, bevor sie schwierige Entscheidungen trafen.
In Delphi, am Südhang des Parnass, entsteht das Heiligtum des Apollon. Die Sprüche der Pythia, der Priesterin des Orakels, ziehen Ratsuchende aus der ganzen griechischen Welt an.
Der Apollontempel wird durch einen Brand zerstört. Ein neuer Tempel, errichtet unter der Leitung der athenischen Familie der Alkmaioniden, wird Ende des 6. Jahrhunderts v. Chr. vollendet.
Ein schweres Erdbeben zerstört den Tempel erneut.
Der Tempel, dessen Überreste heute zu sehen sind, wird errichtet. An seinem Eingang stehen Sinnsprüche, die den Sieben Weisen zugeschrieben werden.
Das Orakel verstummt, nachdem Kaiser Theodosius I. die heidnischen Kulte verboten hat.
Die Französische Schule in Athen beginnt mit den großen Ausgrabungen und bringt das Heiligtum wieder ans Licht.
Die archäologische Stätte von Delphi wird in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.
Der Sage nach ließ Zeus zwei Adler an den entgegengesetzten Enden der Erde aufsteigen; sie trafen sich in Delphi. Der Ort wurde daher durch den Omphalos, den „Nabel“-Stein, gekennzeichnet und galt als Mittelpunkt der antiken Welt.
Nach antiker Überlieferung gehörte das Orakel vor Apollon der Erdgöttin Gaia und ihrer Tochter Themis. In den ersten Versen der Eumeniden des Aischylos schildert die Pythia diese Abfolge. Für die Griechen verkörperte Themis die göttliche Ordnung und das Rechte; sie ist eine der antiken Quellen des vertrauten Bildes der Justitia mit der Waage.
Verwaltet wurde das Heiligtum von der Delphischen Amphiktyonie, einem Bund griechischer Gemeinwesen. Ihre Mitglieder schworen, einander die Städte nicht zu zerstören und einander selbst im Krieg nicht das Wasser abzuschneiden. Deshalb gilt die Amphiktyonie oft als frühes Beispiel für zwischenstaatliches Recht und für die Beilegung von Streitigkeiten nach gemeinsamen Regeln.
Antike Quellen berichten, dass der spartanische Gesetzgeber Lykurg Delphi zu seinen Gesetzen befragte und dass in Athen die Pythia die Heroen auswählte, nach denen die zehn durch die Reform des Kleisthenes geschaffenen Phylen benannt wurden. So hatte Delphi auch bei der Begründung von Rechtsordnungen eine Stimme.
Fiat iustitia nec pereat mundus
Unser Ansatz ist präventiv: Ein Großteil unserer Arbeit besteht in der Vertragsgestaltung, der Prüfung der Rechtmäßigkeit gesellschaftsrechtlicher Vorgänge und der Beratung vor Entstehen eines Streits. Kommt es dennoch zum Streit, vertreten wir unsere Mandanten in Mediations-, Schieds- und Gerichtsverfahren.
Ein erheblicher Teil unserer Mandantschaft besteht aus türkischen und ausländischen Unternehmen. Unsere wichtigsten Tätigkeitsbereiche sind Gesellschafts- und Handelsrecht, Fusionen und Übernahmen, Handels- und internationale Verträge, Streitigkeiten aus Seehandel und Transport, Vergabestreitigkeiten, Energierecht, Wettbewerbsrecht, Schiedsverfahren, Arbeitsrecht sowie Arbeitsschutz. Unsere wissenschaftliche Arbeit ermöglicht es uns, die aktuelle Fachdiskussion in diesen Bereichen in unsere Mandate einzubringen.
Alle Mandanteninformationen unterliegen der anwaltlichen Schweigepflicht nach dem türkischen Rechtsanwaltsgesetz.
Vor der Annahme eines neuen Mandats wird eine Kollisionsprüfung durchgeführt.
Mandanten werden zu Beginn über die rechtlichen Risiken aufgeklärt und laufend über den Stand ihrer Angelegenheit informiert.